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Erfahrungsbericht von Andrea B.*
Mit Mounjaro begonnen, mit der Operation weiter – meine Erfahrungen zur langfristigen Gewichtsreduktion
Im August 2024 begann ich eine medikamentöse Therapie mit Mounjaro. Ich spritzte das Präparat einmal wöchentlich, zuletzt in einer Dosierung von 5 mg, bis zu meiner Operation im November 2025. Anlass war mein Diabetes Typ 2; zuvor hatte ich jahrelang Metformin eingenommen. Die Therapie sollte mich bei der Gewichtsabnahme unterstützen.
Zu Beginn der Behandlung bemerkte ich ein deutlich reduziertes Hungergefühl. Nach etwa acht Monaten traten jedoch Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel auf – zum Beispiel konnte ich plötzlich keine Scheibe Käse mehr essen – und ich hatte auch Geschmacksveränderungen. Insgesamt konnte ich mit Mounjaro 12 Kilogramm abnehmen. Die Therapie wurde vor der Operation beendet, daher kann ich nicht sagen, ob es nach Absetzen zu einer Gewichtszunahme gekommen wäre.
Die Entscheidung, die medikamentöse Therapie zu beenden, fiel auch wegen schlechter Leberwerte und stagnierender Abnahme. Ich entschied mich für eine Magenoperation, da ich mit der bisherigen Abnahme nicht weiter erfolgreich war, weiterhin deutlich übergewichtig war und aus gesundheitlichen Gründen sowie aus eigenem Wunsch handeln wollte: Ich wollte bestimmen, was mit meinem Körper passiert und nicht mehr von meinem adipösen Körper eingeschränkt werden.
Vier Monate nach der Operation verläuft die Gewichtsabnahme noch etwas langsamer, unter anderem aufgrund vorhandener Begleiterkrankungen, doch insgesamt bin ich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf und mit meiner Entscheidung.
*Hinweis: Dieser Erfahrungsbericht basiert auf den persönlichen Erlebnissen einer Patientin. Der individuelle Verlauf und die Ergebnisse einer Behandlung können unterschiedlich sein. Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.
Abnehmspritze oder Operation? - Infoveranstaltung am 12. Mai 2026
Medikamente wie Wegovy, Ozempic oder Mounjaro haben die Behandlung der Adipositas in den vergangenen Jahren stark verändert. In Medien und sozialen Netzwerken wird die sogenannte „Abnehmspritze“ häufig als Alternative zur bariatrischen Operation dargestellt. Doch für Patientinnen und Patienten mit schwerer Adipositas – insbesondere bei einem Body-Mass-Index (BMI) über 40 – zeigt die wissenschaftliche Evidenz weiterhin klare Vorteile chirurgischer Verfahren. Das Adipositasexzellenzzentrum St. Franziskus lädt daher zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein:
Adipositastherapie heute - Ihre Fragen, unsere Antworten
📅12. Mai 2026
🕠17:30–19:00 Uhr
📍Adipositasexzellenzzentrum St. Franziskus, Köln-Ehrenfeld
Seit mehr als 20 Jahren bietet das Zentrum bariatrische Eingriffe wie Schlauchmagen und Magenbypass an. Die Kosten der operativen Therapie werden in der Regel von den Krankenkassen getragen. Jede Operation ist in ein strukturiertes, multimodales Behandlungskonzept eingebettet, bestehend aus Ernährungsmedizin, Bewegungstherapie und verhaltenstherapeutischer Begleitung.
