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Erfahrungsbericht von Manuela E.*
Erst Abnehmspritze, dann Magen-Bypass im Juni 2025
Ich habe über mehrere Monate das Medikament Mounjaro eingenommen – zunächst drei Monate mit 2,5 mg und anschließend knapp fünf Monate mit 5 mg. Anfangs musste ich mich etwas überwinden, mir die Spritzen selbst zu setzen, aber das hat sich schnell als unkompliziert herausgestellt. Nebenwirkungen hatte ich keine – im Gegenteil: Mein Reizdarmsyndrom hat sich während der Behandlung sogar deutlich verbessert.
Insgesamt habe ich in dieser Zeit etwa 18 Kilogramm abgenommen, wobei auch die Eiweißphase vor meiner geplanten Magenbypass-Operation in dieses Ergebnis mit hineinspielt. Ursprünglich hatte ich die „Abnehmspritze“ für mich ausgeschlossen, vor allem wegen meiner Angst vor Spritzen. Ich war bereits in der Vorbereitung für eine bariatrische Operation, als ich Mounjaro aufgrund einer neu aufgetretenen Diabetes-Erkrankung verschrieben bekam – auch mit dem Ziel, mein Gewicht vor der Operation zu reduzieren und das Risiko zu senken. Mein Weg: Erst Abnehmspritze, dann Magenbypass.
Zwischenzeitlich lief die Therapie so gut, dass ich kurz überlegt habe, auf die Operation zu verzichten und stattdessen dauerhaft bei der medikamentösen Behandlung zu bleiben. Letztlich bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass dies für mich langfristig keine ausreichende Lösung gewesen wäre. Daher habe ich die Behandlung in Absprache mit meinen Ärzten eine Woche vor der Operation beendet.
Der Start nach meiner Magenbypass-Operation war zunächst etwas schwierig, da es zu Komplikationen kam und ich erst nach neun Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. Seitdem geht es mir jedoch sehr gut. Ich habe kaum Beschwerden – nur gelegentlich ein leichtes Dumping-Syndrom – und keine Übelkeit oder Erbrechen. Die Umstellung meiner Ernährung ist mir gut gelungen, und ich fühle mich damit sehr wohl.
Seit der Operation im Juni 2025 habe ich weitere 43 Kilogramm abgenommen. Rückblickend war die Entscheidung für die Operation – trotz der anfänglichen Komplikationen – die beste, die ich treffen konnte, und für mich ein großer Erfolg.
*Hinweis: Dieser Erfahrungsbericht basiert auf den persönlichen Erlebnissen einer Patientin. Der individuelle Verlauf und die Ergebnisse einer Behandlung können unterschiedlich sein. Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.
Abnehmspritze oder Operation? - Infoveranstaltung am 12. Mai 2026
Medikamente wie Wegovy, Ozempic oder Mounjaro haben die Behandlung der Adipositas in den vergangenen Jahren stark verändert. In Medien und sozialen Netzwerken wird die sogenannte „Abnehmspritze“ häufig als Alternative zur bariatrischen Operation dargestellt. Doch für Patientinnen und Patienten mit schwerer Adipositas – insbesondere bei einem Body-Mass-Index (BMI) über 40 – zeigt die wissenschaftliche Evidenz weiterhin klare Vorteile chirurgischer Verfahren. Das Adipositasexzellenzzentrum St. Franziskus lädt daher zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein:
Adipositastherapie heute - Ihre Fragen, unsere Antworten
📅12. Mai 2026
🕠17:30–19:00 Uhr
📍Adipositasexzellenzzentrum St. Franziskus, Köln-Ehrenfeld
Seit mehr als 20 Jahren bietet das Zentrum bariatrische Eingriffe wie Schlauchmagen und Magenbypass an. Die Kosten der operativen Therapie werden in der Regel von den Krankenkassen getragen. Jede Operation ist in ein strukturiertes, multimodales Behandlungskonzept eingebettet, bestehend aus Ernährungsmedizin, Bewegungstherapie und verhaltenstherapeutischer Begleitung.
